Infos zum Projekt “runayay”
Der Verein Runayay wurde im Juli 2007 in Lima, von einer deutschen Soziologin und einer peruanischen Streetworkerin, mit dem Ziel gegründet, benachteiligte Jugendliche, vor allem ehemalige Straßen- und Bandenkinder, in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern.
Bandentum und Drogenabhängigkeit sind zwei der brisantesten Jugendprobleme in Peru, vor allem in der Hauptstadt Lima. Es wird inzwischen von über 13 000 Jugendlichen allein in Lima ausgegangen, die zu 300 – 500 Banden gehören.
Seit Ende Oktober 2007 arbeitet Runayay mit 24 Jugendlichen in dem ACI „Acompanamiento y Capacitación Integral“ - „Ganzheitliche Schulung und Begleitung“, das sich an marginalisierte Jugendliche aus Lima richtet, die in Heim oder Therapiezentren für Straßen- und Bandenkinder gelebt haben und die Einrichtung verlassen werden.
Runayay bietet den Teilnehmern eine individualpädagogische, soziale und familiäre Begleitung an, die sie in ihrer Entwicklung stärken soll, sodass sie ihre eigenen Grundlagen bilden können für ein selbstverantwortliches Leben in Würde.
Das Programm beinhaltet u.a.:
- Kurse zur persönlichen Entwicklung (z.B. Selbstwertgefühl, Kommunikation, Sexualkunde, etc.)
- berufliche Orientierung und Schulung
- individuelle Beratung, soziale und familiäre Unterstützung
- Partizipation der Jugendlichen in der Planung und Durchführung der Aktivitäten

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